Biostimulatoren für das Gesicht: Behandlung in Zürich für körpereigenen Kollagenaufbau

Ab dem 25. Lebensjahr verlangsamt sich die körpereigene Kollagensynthese. Dadurch verliert die Haut nach und nach an Dichte, Elastizität und Spannkraft, die Gesichtskonturen beginnen abzusinken.
Biostimulatoren kaschieren diesen Verlust nicht, sondern regen die Haut dazu an, selbst wieder Kollagen zu bilden – für ein natürliches Ergebnis, ohne künstlich aufvoluminiert zu wirken. Bei Dermawell in Zürich setzen wir dafür primär HArmonyCa ein, dort, wo Spannkraft und Volumen flächig nachgelassen haben.

Behandlungen
HArmonyCa: 1 Sitzung
Dauer
40 - 50 Minuten
je Behandlung
Preis
Beratung: 50 CHF (anrechenbar innerhalb von 6 Monaten)
HArmonyCa: 1200 CHF
Haltbarkeit
zwischen 18 - 24 Monate
je nach Methode
Überblick

Was sind Biostimulatoren für die Haut und wie wirken sie?

Biostimulatoren sind injizierbare Substanzen, die biologische Prozesse in der Haut gezielt anregen. Sie stimulieren die Fibroblasten, also die Bindegewebszellen der tiefen Hautschichten, zur Neubildung von körpereigenem Kollagen (Typ I und III) sowie Elastin.
Im Gegensatz zu klassischen Hyaluronsäure-Fillern, die rein physikalisch als Volumengeber wirken, setzen Biostimulatoren damit auf biologischer Ebene an. Das Gewebe wird von innen heraus strukturell verdichtet, gestrafft und nachhaltig gefestigt.
Der kollagenaufbauende Effekt entsteht nicht sofort, sondern führt im Laufe von Wochen und Monaten zu einer strukturellen Verdichtung der Dermis, zur Wiederherstellung der Hautfestigkeit und zu einer natürlichen Rekonturierung der Gesichtskonturen.

Kollagenaufbau

Die Fibroblasten bilden neues Kollagen und Elastin. Dadurch baut die Haut ihre Struktur selbst wieder auf, statt sie ersetzt zu bekommen.

Festigkeit

Das Gewebe verdichtet sich von innen heraus, dadurch gewinnen Konturen an Wangen und Jawline an Halt, ohne aufgefüllt zu werden.

Langzeitwirkung

Das Ergebnis entwickelt sich über mehrere Wochen bis Monate und bleibt zwischen 18 bis 24 Monate bestehen.Dabei genügt in der Regel eine Sitzung.
Anwendungsbereiche

Für welche Gesichtsareale eignen sich Biostimulatoren wie HArmonyCa?

Biostimulatoren wirken flächig und entfalten ihre Wirkung dort, wo die Haut an Dichte und Halt verloren hat – vor allem im mittleren und unteren Gesichtsdrittel.
Für sehr feine Linien oder die dünne Haut rund um die Augen sind sie nicht geeignet. Dort arbeiten wir mit anderen Methoden.

Biostimulatoren wirken flächig und entfalten ihre Wirkung dort, wo die Haut an Dichte und Halt verloren hat – vor allem im mittleren und unteren Gesichtsdrittel.
Für sehr feine Linien oder die dünne Haut rund um die Augen sind sie nicht geeignet. Dort arbeiten wir mit anderen Methoden.

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Gesichtspartien

Was ist HArmonyCa und woraus besteht es?

HArmonyCa ist ein innovativer Hybrid-Biostimulator und vereint zwei bewährte Wirkprinzipien in einer einzigen Anwendung. Damit fällt HArmonyCa in die Kategorie der Hybrid-Biostimulatoren: Es kombiniert das Sofortergebnis eines Hyaluron-Fillers mit der nachhaltigen Gewebestrukturierung eines Biostimulators. Durch diese Synergie profitieren Sie von einem sofortigen Hebeeffekt nach der Behandlung und gleichzeitig von einer Festigung und fortschreitenden Hautverfeinerung, die über Monate weiter zunimmt – vor allem im Bereich von Wangen, Jawline und Unterkiefer.

Sofortiges Lifting durch unvernetzte/ vernetzte Hyaluronsäure (HA)

Sorgt direkt nach der Behandlung für dezente Konturierung, Feuchtigkeit und Frische. Zudem bietet sie einen sofort sichtbaren Lifting- und Volumeneffekt.

Langfristiger Aufbau durch Calciumhydroxylapatit (CaHA)

Eingebettet in das HA-Gel, verbleibt es im Gewebe und regt in den folgenden Wochen und Monaten kontinuierlich die körpereigene Kollagenbildung für eine langfristige Straffung an.
Ablauf

Behandlung mit Biostimulator HArmonyCa in unserer Praxis in Zürich

In unserer dermatologischen Praxis in Zürich setzen wir primär auf HArmonyCa.
Für die meisten Patientinnen und Patienten reicht dafür eine einzige Sitzung aufgrund des Hybrid-Charakters. Reine Biostimulatoren benötigen in der Regel zwei bis drei Termine im Abstand von vier bis sechs Wochen.
Ob HArmonyCa für Sie infrage kommt, entscheiden wir nach einer persönlichen Hautanalyse. Massgeblich sind der Zustand Ihres Bindegewebes, die Lage der abgesunkenen Konturen und Ihre Erwartung an das Ergebnis.

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Termin
buchen

Vereinbaren Sie Ihren Wunschtermin ganz bequem online. Die Beratung kostet 50 CHF, die bei einer Behandlung innerhalb von 6 Monaten angerechnet werden.
Termin vereinbaren
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Hautanalyse und
Beratung

Wir nehmen uns Zeit, beurteilen Hautdichte, Elastizität und Konturverlauf und besprechen, welche Areale behandelt werden. Sie erfahren, was sich verändern lässt und was nicht.
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Planung und Vorbereitung

Wir legen Injektionspunkte und Menge fest und reinigen und desinfizieren die Haut. HArmonyCa enthält bereits Lidocain, eine zusätzliche Betäubung ist in der Regel nicht nötig.
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Injektion des
Präparats

Das Präparat wird mit einer stumpfen Kanüle eingebracht. Das schont Gefässe und Nerven und hält das Gewebetrauma gering. Die Behandlung selbst dauert nur wenige Minuten pro Areal.
“Medizin ist für mich vor allem eines: Beziehungsarbeit. Der direkte, enge Austausch mit meinen Patientinnen und Patienten gibt mir täglich die Energie und Erfüllung in meinem Beruf.”

Dr. med. Lena Lünnemann – Dermatologin & Praxisinhaberin

Möchten Sie erfahren, wie HArmonyCa Ihre Hautstruktur und Gesichtskonturen natürlich auffrischen kann?

Starten Sie Ihre Behandlung mit einer fachärztlichen Beratung.
Lassen Sie sich von unserer Praxis für Dermatologie persönlich beraten. Nach einer präzisen Hautanalyse erstellen wir einen individuell auf Sie abgestimmten Behandlungsplan.

FAQ

Fragen zu Behandlungen mit Biostimulatoren in Zürich

Wie viel kostet eine Behandlung mit Biostimulatoren in Zürich?

Die Kosten hängen vom verwendeten Material und dem Injektionsvolumen ab. Sie liegen im Schnitt zwischen 750 und 1390 CHF.

Die Behandlung mit dem Hybrid-Biostimulator HArmonyCa kostet in unserer Praxis in Zürich Seefeld 1200 CHF pro Behandlung.

Die Anzahl der Behandlungen hängt vom Präparat ab, mit dem behandelt wird:

 

  • HArmonyCa: In der Regel ist 1 Sitzung ausreichend.
  • Sculptra/ Radiesse: Oft 2 bis 3 Sitzungen im Abstand von 4–6 Wochen für einen optimalen Schichtaufbau.

Biostimulatoren sind in der Regel ab etwa 30 bis 35 Jahren sinnvoll. Entscheidend ist weniger das Alter auf dem Papier als der Zustand der Haut.

Da der körpereigene Kollagenabbau ab dem 25. Lebensjahr einsetzt, sind Behandlungen ab etwa 30 bis 35 Jahren präventiv und strukturerhaltend. Bei reiferer Haut (40+) dienen sie der Wiederherstellung und der Festigung abgesunkener Konturen.

Die Altersstufen im Überblick

  • Mitte 20 bis 30 (Vorbeugung): Schon ab etwa 20 Jahren sinkt die Kollagenproduktion um rund ein Prozent pro Jahr. In diesem Alter kommen Biostimulatoren nur in Einzelfällen und sehr früh zum Einsatz, um die Hautstruktur zu stützen und ersten Verlusten an Spannkraft vorzubeugen.
  • 30 bis 40 (Einstieg): Das ist der übliche Zeitpunkt für den Beginn. Dann lassen sich erste feine Linien und leichte Volumenverluste an Wangen und Schläfen ausgleichen, und die Hautqualität wird langfristig stabilisiert.
  • 40 bis 50+ (Regeneration und Festigung): Hier geht es darum, die Hautdichte und Elastizität wiederherzustellen und abgesunkene Gesichtskonturen, etwa an der Kieferlinie, zu festigen. Auch in fortgeschrittenem Alter sind gute Ergebnisse möglich, solange die Fibroblasten noch auf den Reiz ansprechen.

Ab wann der Einstieg für Sie sinnvoll ist, beurteilen wir in einer ärztlichen Beratung anhand Ihrer Haut.

Die meisten Präparate (wie HArmonyCa oder Radiesse®) enthalten bereits das Lokalanästhetikum Lidocain, was die Injektion schmerzarm macht.

Zusätzlich tragen wir auf Wunsch vorab eine Betäubungscreme auf. Während der Behandlung spüren Sie meist nur ein leichtes Druckgefühl, empfindlichere Stellen können etwas deutlicher wahrnehmbar sein.

Nach der Behandlung lässt die Wirkung des Lokalanästhetikums nach einigen Stunden nach. Dann sind ein leichtes Spannungs- oder Druckgefühl sowie eine gewisse Berührungsempfindlichkeit im behandelten Areal möglich. Das klingt in der Regel innerhalb weniger Tage ab, starke Schmerzen sind nicht zu erwarten. Treten dennoch ungewöhnliche Beschwerden auf, melden Sie sich bitte bei uns.

Wie schnell sich ein Ergebnis zeigt und wie lange es anhält, hängt vom Präparat ab, denn der Kollagenaufbau braucht Zeit.

  • Wirkungseintritt: Bei rein biologischen Stimulatoren (z.B. Sculptra) ist das finale Ergebnis nach ca. 2 bis 3 Monaten sichtbar. Bei Hybrid-Fillern (z.B. HArmonyCa) ist ein Sofort-Lifting zu sehen, das nach 4 bis 8 Wochen in die Kollagenstimulation übergeht.
  • Haltbarkeit: Je nach Präparat und individueller Stoffwechsellage hält der kollagenaufbauende Effekt 18 bis 24 Monate.

Weil das Ergebnis schrittweise entsteht, sollten Sie es erst nach einigen Monaten beurteilen. Wann eine Auffrischung sinnvoll ist, richtet sich nach Ihrem Hautbild und besprechen wir mit Ihnen persönlich.

Die Ausfallzeit ist bei Biostimulatoren in der Regel minimal und die meisten Patientinnen und Patienten sind direkt nach der Behandlung wieder gesellschaftsfähig. Spürbar ist meist nur der Bereich rund um die Einstiche.

Dabei erfolgt die Injektion in der Regel stumpf mittels Kanüle, was Gewebetraumen minimiert.

  • Nach der Behandlung: Leichte Rötungen, Schwellungen oder seltene kleine Hämatome klingen meist nach 2–5 Tagen ab. Sie sind sofort wieder gesellschaftsfähig.
  • Verhaltensregeln: 24–48 Stunden kein intensiver Sport, keine Sauna/Solarium, kein Alkohol und keine Gesichtsbehandlungen/Massagen im Injektionsgebiet.
  • Make-up und Alltag: Sobald sich die Einstichstellen verschlossen haben, was meist am nächsten Tag der Fall ist, können Sie sich wieder schminken. Damit lassen sich auch kleine blaue Flecken gut abdecken.
  • Wann Sie sich melden sollten: Bei starken Schmerzen, einer zunehmenden Schwellung, auffälligen Verhärtungen oder einer ungewöhnlichen Verfärbung der Haut nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf.

Die Behandlung lässt sich damit gut in den Alltag integrieren, Sie müssen sich dafür keinen Urlaub nehmen. Bei Fragen nach dem Eingriff sind wir jederzeit für Sie erreichbar.

Nicht geeignet ist die Behandlung bei:

  • bekannter Überempfindlichkeit gegen Hyaluronsäure, Calciumhydroxylapatit oder Lidocain
  • akuten Entzündungen, Infektionen oder Hauterkrankungen im Behandlungsgebiet
  • Schwangerschaft und Stillzeit, da hierzu keine ausreichenden Daten vorliegen
  • Neigung zu hypertrophen Narben oder Keloiden
    permanenten Fillern, die zuvor im selben Areal eingebracht wurden

Zurückhaltung ist zudem geboten bei Autoimmunerkrankungen, unter immunsuppressiver Therapie und bei blutverdünnenden Medikamenten. Ebenso ungeeignet sind die Tränenrinne und die direkte Augenpartie. Ob eine Behandlung für Sie infrage kommt, klären wir im Beratungsgespräch anhand Ihrer Krankengeschichte.

Standardreaktionen sind lokale Blutergüsse, Rötungen und leichte Schwellungen. Zu den seltenen Risiken gehören Infektionen, Asymmetrien oder die Bildung von Gewebeknötchen, s.g. Granulomen, wenn das Material zu oberflächlich oder ungleichmässig platziert wird.

Bei Dermawell in Zürich Seefeld führt Dr. med. Lena Lünnemann die Behandlung selbst durch, nach medizinischen Standards und mit einer Technik, die das Risiko für solche Komplikationen möglichst gering hält. Mögliche Nebenwirkungen und Risiken besprechen wir vor jeder Behandlung ausführlich mit Ihnen, sodass Sie Ihre Entscheidung gut informiert treffen können.

Im Beratungsgespräch klären wir ausserdem, ob die Behandlung für Sie überhaupt in Frage kommt. Liegt eine Kontraindikation vor, raten wir von der Behandlung ab und führen sie nicht durch. Gemeinsam suchen wir dann nach einer geeigneten Alternative, die zu Ihrer Haut und Ihren Zielen passt.

In der Schweiz fällt die Injektion von Biostimulatoren und Gewebefillern unter das Medizinalberufegesetz (MedBG)bzw. die kantonalen Heilmittelgesetze.

 

  • Behandlungen dürfen ausschliesslich von zertifizierten Ärztinnen und Ärzten (idealerweise Fachärzte für Dermatologie oder Plastische Chirurgie) oder unter deren direkter fachärztlicher Aufsicht durchgeführt werden.
  • Reine Kosmetiker/innen dürfen diese invasiven Unterspritzungen in der Schweiz hingegen nicht durchführen.

HArmonyCa ist ein Medizinprodukt, kein Arzneimittel. Für diese Produktgruppe gibt es in der Schweiz keine Zulassung durch Swissmedic, wie man sie von Medikamenten kennt. Stattdessen muss der Hersteller ein Konformitätsbewertungsverfahren durchlaufen: Das Produkt trägt eine CE-Kennzeichnung mit der Kennnummer der benannten Stelle und verfügt über ein gültiges EG-Zertifikat sowie eine EU-Konformitätserklärung. Erst damit darf es nach der schweizerischen Medizinprodukteverordnung (MepV) angewendet werden. Swissmedic und die kantonalen Behörden überwachen Markt und Anwendung. Wir beziehen HArmonyCa ausschliesslich über den offiziellen Vertriebsweg von Allergan Aesthetics.

Die drei etabliertesten Wirkstoffklassen basieren auf abbaubaren Polymeren bzw. Mineralien.

In der modernen dermatologischen Ästhetik kommen vor allem drei etablierte Wirkstoffklassen zum Einsatz, die sich in ihrer Struktur und Wirkweise unterscheiden:

Poly-L-Milchsäure (PLLA):

PLLA (bekannt aus Präparaten wie Sculptra®) basiert auf synthetischen Polymer-Kristallen. Der Wirkstoff löst im Gewebe eine gezielte, subklinische Gewebereaktion aus, die die körpereigenen Fibroblasten nachhaltig zur Kollagensynthese anregt. PLLA sorgt für einen reinen, schrittweisen Gewebeaufbau von innen heraus – ganz ohne sofortiges Volumen.

Calciumhydroxylapatit (CaHA):

CaHA (enthalten in Präparaten wie HArmonyCa™ oder Radiesse®) ist ein biokompatibles Mineral, das in einen Gel-Träger eingebettet ist. Es vereint zwei Effekte: Nach der Injektion bietet es einen sofortigen, moderaten Hebeeffekt und bildet gleichzeitig ein mikroskopisches Gerüst. An diesem Gerüst lagern sich Fibroblasten an, um langfristig neues Kollagen aufzubauen.

Polycaprolacton (PCL):

PCL (bekannt aus Ellansé®) verwendet glatte Mikrosphären, die ebenfalls in einem Hydrogel-Träger suspendiert sind. Durch die spezifische Kettenlänge des Polymers lässt sich die Wirkdauer präzise steuern, was eine besonders langanhaltende und kontinuierliche Stimulation der Fibroblasten ermöglicht.

Die drei Behandlungen unterscheiden sich darin, was sie im Gewebe bewirken: Volumen auffüllen, Haut befeuchten oder die Haut zum Aufbau von eigenem Kollagen anregen.

  • Klassischer Hyaluron-Filler: Liefert durch Wasserbindung sofortiges Volumen bei tieferen Falten oder Defiziten (z. B. Lippen, Schläfen). Löst sich nach 6–18 Monaten auf.
  • Skinbooster: Dünnflüssige, unvernetzte oder leicht vernetzte Hyaluronsäure (z. B. Profhilo). Dient primär der Tiefendurchfeuchtung der oberen Hautschichten und verbessert die Hauttextur, baut aber kein Volumen auf.
  • Biostimulator: Baut durch Anregung körpereigener Strukturen die Hautdichte und -festigkeit langfristig von innen heraus neu auf.

Kurz gesagt: Filler füllen auf, Skinbooster befeuchten, Biostimulatoren bauen auf. Hybrid-Präparate wie HArmonyCa verbinden den Soforteffekt eines Fillers mit dem Kollagenaufbau eines Biostimulators. Welche Behandlung für Sie die richtige ist, hängt von Ihrem Hautzustand und Ihrem Ziel ab. Wir beraten Sie gerne persönlich.

HArmonyCa fällt in die Kategorie der Hybrid-Biostimulatoren. Dabei kombiniert es die Eigenschaften beider Welten: das Sofortergebnis eines Hyaluron-Fillers mit der nachhaltigen Gewebestrukturierung eines Biostimulators.

 

  • Hyaluronsäure (HA): Sie übernimmt die Aufgabe eines klassischen Fillers. Direkt nach der Behandlung füllt sie das Gewebe auf, gibt ihm Halt und hebt abgesunkene Partien sichtbar an.
  • Calciumhydroxylapatit (CaHA): Es wirkt als Biostimulator. Die Mikrokügelchen liegen in den tieferen Hautschichten und regen dort die Fibroblasten an. Diese Zellen bilden dann über längere Zeit körpereigenes Kollagen und Elastin.

Keines der beiden Präparate ist pauschal besser, denn sie verfolgen unterschiedliche Ansätze und wirken verschieden schnell. Welches zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Ziel und davon ab, wie rasch Sie ein sichtbares Ergebnis möchten.

HArmonyCa (Hyaluronsäure + Calciumhydroxylapatit)

  • Art: HArmonyCa kombiniert Sofort-Volumen (Hyaluron) mit nachhaltigem Kollagenaufbau (CaHA).
  • Wirkung: Die Hyaluronsäure liftet und füllt direkt nach der Behandlung auf, während das CaHA im Hintergrund die körpereigene Kollagenbildung anstösst.
  • Einsatzbereich: Geeignet für definierte Konturen, etwa an Wangen und Kieferlinie, und für reifere oder erschlaffte Haut, die gezielt Halt braucht.
  • Haltbarkeit: Etwa 18 bis 24 Monate.

Sculptra (Poly-L-Milchsäure, PLLA)

  • Art: Reiner Biostimulator (PLLA) ohne Sofort-Volumen (das initial injizierte Wasser baut sich in wenigen Tagen ab; der Effekt baut sich erst über 2–3 Monate auf).
  • Wirkung: Das Ergebnis entsteht langsam und schrittweise, weil die Polymilchsäure die Kollagenbildung über Monate stimuliert. Das wirkt besonders unauffällig und natürlich.
  • Einsatzbereich: Geeignet, wenn die Hautqualität insgesamt verbessert, die Haut kräftiger und das Volumen allmählich aufgebaut werden soll, auch in grösseren Arealen.
  • Haltbarkeit: Nach gängigen Angaben bis zu 2 Jahre oder länger.

Wer eine sichtbare Kontur und ein Ergebnis ohne Wartezeit wünscht, ist mit HArmonyCa meist besser beraten. Wer Zeit mitbringt und die Haut grossflächig verbessern möchte, für den kann dagegen Sculptra sinnvoll sein. Welche Wahl in Ihrem Fall passt, klären wir gerne in einer persönlichen Beratung.

Beide Präparate setzen auf Calciumhydroxylapatit (CaHA) als Kollagenstimulator. Der Unterschied liegt darin, was zusätzlich in der Spritze steckt: bei HArmonyCa Hyaluronsäure, bei Radiesse ein Trägergel.

HArmonyCa (Hyaluronsäure + Calciumhydroxylapatit)

  • Art: Hybrid aus vernetzter Hyaluronsäure und CaHA-Mikrokügelchen. Das enthaltene HA-Gel bietet stärkere primäre Feuchtigkeits- und Sofort-Hebewirkung.
  • Einsatzbereich: Mittelgesicht, Wangen und Kieferkontur, wenn Konturen weich und natürlich wirken sollen.
  • Haltbarkeit: Etwa 18 bis 24 Monate.

Radiesse (Calciumhydroxylapatit in Trägergel)

  • Art: Basiert rein auf CaHA in einem wässrigen Gel-Träger (Carboxymethylcellulose), das sich nach einigen Wochen abbaut, während der CaHA-Anteil den längerfristigen Kollagenaufbau übernimmt.
  • Einsatzbereich: Tiefere strukturelle Stützung, etwa an Kinn und Kieferlinie, am Handrücken oder bei hängenden Partien.
  • Haltbarkeit: Nach gängigen Angaben etwa 12 bis 24 Monate.

Wichtige Unterschiede im Vergleich

  • Soforteffekt: Bei HArmonyCa sehen Sie dank der Hyaluronsäure unmittelbar Auffüllung und Glättung, während im Hintergrund die Kollagenbildung startet. Bei Radiesse ist das Anfangsvolumen eher mässig und stammt vom Trägergel. Das endgültige Ergebnis entsteht erst, wenn körpereigenes Kollagen das Gerüst ersetzt.
  • Konsistenz und Wirkung: HArmonyCa fühlt sich dagegen weicher an und wirkt sanfter. Radiesse bietet ein festeres, strukturelleres Lifting und eignet sich besonders bei ausgeprägter Hauterschlaffung oder Konturverlust.
  • Korrigierbarkeit: Den Hyaluron-Anteil von HArmonyCa kann man mit Hyaluronidase abbauen. Reines CaHA, wie bei Radiesse, lässt sich dagegen bei unerwünschten Reaktionen oder Knötchen nicht einfach per Enzym auflösen.

Für ein sofort sichtbares, weiches Ergebnis mit anschliessender Straffung kommt eher HArmonyCa in Frage. Bei deutlichem Konturverlust, der festeren Halt braucht, kann dagegen Radiesse die passendere Wahl sein. Welches Präparat Sie überzeugt, besprechen wir mit Ihnen persönlich.

Filler stellen zwar Volumen wieder her, regten aber die körpereigene Kollagenbildung nur in vernachlässigbarem Masse an. HArmonyCa bietet zusätzlich zur Hyaluronsäure das regenerierende Fundament durch Calciumhydroxylapatit.

Der wesentliche Unterschied liegt in den Inhaltsstoffen und in dem, was sie im Gewebe bewirken: Ein klassischer Filler füllt lediglich Volumen auf, HArmonyCa füllt auf und regt zusätzlich die Haut zum Aufbau von eigenem Kollagen an.

Klassischer Filler (reine Hyaluronsäure)

  • Inhaltsstoff: Der Filler enthält nur Hyaluronsäure (HA).
  • Wirkung: Hyaluronsäure zieht Wasser an und polstert das Gewebe unmittelbar auf. Dadurch lassen sich Falten glätten und Konturen formen, etwa an den Lippen oder Wangen. Die körpereigene Kollagenbildung wird dabei nur in geringem Mass angeregt.
  • Abbau: Der Körper baut die Hyaluronsäure schrittweise selbst ab. Das dauert in der Regel zwischen 6 und 18 Monaten.
  • Korrigierbarkeit: Wenn nötig, kann das Gel mit dem Enzym Hyaluronidase wieder aufgelöst werden.

HArmonyCa (Hybrid-Filler)

  • Inhaltsstoffe: HArmonyCa vereint zwei Wirkstoffe in einer Anwendung: vernetzte Hyaluronsäure und winzige Calciumhydroxylapatit-Kügelchen (CaHA).
  • Wirkung: Die Hyaluronsäure liefert gleich nach der Injektion Volumen und einen sichtbaren Lifting-Effekt. Das CaHA setzt tiefer im Gewebe an und stimuliert die Kollagenproduktion. Über mehrere Wochen verbessern sich so Hautstruktur, Festigkeit und Spannkraft (Biostimulation).
  • Ergebnis: Der Soforteffekt wird durch eine Straffung ergänzt, die von innen heraus entsteht und oft bis zu zwei Jahre anhält.
  • Anwendungsgebiet: HArmonyCa wird vor allem eingesetzt, wenn die Haut mit dem Alter an Elastizität verliert und die Gesichtskonturen erschlaffen, zum Beispiel im seitlichen Wangenbereich. Für die Lippen ist es nicht vorgesehen.
  • Korrigierbarkeit: Nur der Hyaluron-Anteil lässt sich mit Hyaluronidase auflösen. Der CaHA-Anteil kann nicht rückgängig gemacht werden.

Beide Präparate stammen von Allergan Aesthetics, verfolgen aber unterschiedliche Ziele.

  • Juvéderm ist eine Produktfamilie reiner Hyaluronsäure-Filler. Sie geben Volumen dort zurück, wo es fehlt, und lassen sich bei Bedarf vollständig mit Hyaluronidase auflösen.
  • HArmonyCa kombiniert Hyaluronsäure mit Calciumhydroxylapatit. Neben dem Sofort-Effekt regt es über Wochen und Monate die körpereigene Kollagenbildung an. Auflösen lässt sich jedoch nur der Hyaluronsäure-Anteil.

Kurz gesagt: Juvéderm ersetzt Volumen, HArmonyCa ersetzt Volumen und baut zusätzlich Struktur auf. Welches Präparat sinnvoll ist, hängt davon ab, ob ein punktuelles Defizit ausgeglichen oder flächig Festigkeit aufgebaut werden soll.

Biostimulatoren (PLLA, CaHA, PCL, HArmonyCa) sind für die hauchdünne Haut der Tränenrinne und die direkte Periorbitalregion nicht geeignet und kontraindiziert. In diesem Bereich droht eine hohe Gefahr von Granulomen (Knötchenbildung), unregelmässigen Gewebeverdickungen und anhaltenden Schwellungen. Stattdessen bleiben für die Tränenrinne spezifisch ausgewiesene, weiche Hyaluronsäure-Filler die Methode der Wahl.

Nur teilweise: Reine Biostimulatoren lassen sich nicht aktiv auflösen, bei Hybrid-Präparaten wie HArmonyCa gilt das nur für den Hyaluron-Anteil.

  • HArmonyCa: Die enthaltene Hyaluronsäure-Komponente kann mit dem Enzym Hyaluronidase (Hylase) aufgelöst werden. Die Calciumhydroxylapatit-Partikel bleiben jedoch im Gewebe und bauen sich über den natürlichen Abbauweg schrittweise ab.
  • Reine Biostimulatoren (Sculptra, Radiesse): Lassen sich nicht mit Hyaluronidase auflösen. Sie bauen sich über Monate biologisch durch Makrophagen ab.

Der Grund liegt in der unterschiedlichen Wirkweise:

  • Hyaluron-Filler bringen ein weiches Gel in die Haut ein, das Volumen gibt. Dieses Gel lässt sich enzymatisch spalten, deshalb kann ein Hyaluron-Filler bei Bedarf wieder aufgelöst werden.
  • Biostimulatoren wirken anders: Sie regen die Fibroblasten an, über Wochen körpereigenes Kollagen zu bilden. Dieses neue Gewebe ist Teil Ihrer Haut, und es gibt kein Mittel, das es gezielt wieder abbaut.

Die Herstellungsprozesse (Synthese hochreiner Polymere/Mikrosphären) sowie der langanhaltende Gewebeaufbau erfordern hochwertige, patentierte Rohstoffe und ein hohes Anforderungsprofil an die ärztliche Injektionstechnik.

Ja, sehr gut. Während Botox die dynamische Muskelaktivität entspannt, baut der Biostimulator das Gewebefundament auf.
Die drei Behandlungen setzen an unterschiedlichen Stellen an und ergänzen sich deshalb:

  • Biostimulator: Regt die Haut an, über Wochen eigenes Kollagen und Elastin zu bilden, und verbessert so Struktur und Festigkeit von innen.
  • Hyaluron-Filler: Gleicht gezielt Volumenverluste aus oder versorgt die Haut mit Feuchtigkeit.
  • Botox: Entspannt überaktive Muskeln und glättet dadurch mimische Falten, etwa an Stirn oder Zornesfalte.

Bei einer Kombination spielen vor allem drei Dinge eine Rolle:

  • Behandlungsziel: Jede Methode löst ein anderes Problem, nämlich Muskelaktivität, Volumen oder Gewebequalität. Eine Kombination lohnt sich, wenn mehrere davon bei Ihnen zusammenkommen.
  • Zeitlicher Ablauf: Ob wir die Behandlungen am selben Termin oder gestaffelt durchführen, hängt von den Arealen und Ihrem Behandlungsplan ab.
  • Individuelle Abstimmung: Eine genaue Analyse von Gesicht und Haut beugt Überbehandlungen vor, und die Wirkstoffe lassen sich gezielt aufeinander abstimmen.

Welche Kombination für Sie sinnvoll ist, legen wir gemeinsam im Beratungsgespräch fest.

Exzessiver Einsatz klassischer Hyaluronsäure führt zum sogenannten „Overfilled Syndrome“ (aufgeblähtes, unnatürliches Gesicht). Biostimulatoren bieten hier den Vorteil, dass sie die Haut verdichten, ohne aufgeschwemmt zu wirken.

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