Ab dem 25. Lebensjahr verlangsamt sich die körpereigene Kollagensynthese. Dadurch verliert die Haut nach und nach an Dichte, Elastizität und Spannkraft, die Gesichtskonturen beginnen abzusinken.
Biostimulatoren kaschieren diesen Verlust nicht, sondern regen die Haut dazu an, selbst wieder Kollagen zu bilden – für ein natürliches Ergebnis, ohne künstlich aufvoluminiert zu wirken. Bei Dermawell in Zürich setzen wir dafür primär HArmonyCa ein, dort, wo Spannkraft und Volumen flächig nachgelassen haben.
Biostimulatoren sind injizierbare Substanzen, die biologische Prozesse in der Haut gezielt anregen. Sie stimulieren die Fibroblasten, also die Bindegewebszellen der tiefen Hautschichten, zur Neubildung von körpereigenem Kollagen (Typ I und III) sowie Elastin.
Im Gegensatz zu klassischen Hyaluronsäure-Fillern, die rein physikalisch als Volumengeber wirken, setzen Biostimulatoren damit auf biologischer Ebene an. Das Gewebe wird von innen heraus strukturell verdichtet, gestrafft und nachhaltig gefestigt.
Der kollagenaufbauende Effekt entsteht nicht sofort, sondern führt im Laufe von Wochen und Monaten zu einer strukturellen Verdichtung der Dermis, zur Wiederherstellung der Hautfestigkeit und zu einer natürlichen Rekonturierung der Gesichtskonturen.
Biostimulatoren wirken flächig und entfalten ihre Wirkung dort, wo die Haut an Dichte und Halt verloren hat – vor allem im mittleren und unteren Gesichtsdrittel.
Für sehr feine Linien oder die dünne Haut rund um die Augen sind sie nicht geeignet. Dort arbeiten wir mit anderen Methoden.
Biostimulatoren wirken flächig und entfalten ihre Wirkung dort, wo die Haut an Dichte und Halt verloren hat – vor allem im mittleren und unteren Gesichtsdrittel.
Für sehr feine Linien oder die dünne Haut rund um die Augen sind sie nicht geeignet. Dort arbeiten wir mit anderen Methoden.
HArmonyCa ist ein innovativer Hybrid-Biostimulator und vereint zwei bewährte Wirkprinzipien in einer einzigen Anwendung. Damit fällt HArmonyCa in die Kategorie der Hybrid-Biostimulatoren: Es kombiniert das Sofortergebnis eines Hyaluron-Fillers mit der nachhaltigen Gewebestrukturierung eines Biostimulators. Durch diese Synergie profitieren Sie von einem sofortigen Hebeeffekt nach der Behandlung und gleichzeitig von einer Festigung und fortschreitenden Hautverfeinerung, die über Monate weiter zunimmt – vor allem im Bereich von Wangen, Jawline und Unterkiefer.
In unserer dermatologischen Praxis in Zürich setzen wir primär auf HArmonyCa.
Für die meisten Patientinnen und Patienten reicht dafür eine einzige Sitzung aufgrund des Hybrid-Charakters. Reine Biostimulatoren benötigen in der Regel zwei bis drei Termine im Abstand von vier bis sechs Wochen.
Ob HArmonyCa für Sie infrage kommt, entscheiden wir nach einer persönlichen Hautanalyse. Massgeblich sind der Zustand Ihres Bindegewebes, die Lage der abgesunkenen Konturen und Ihre Erwartung an das Ergebnis.
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Präparats
Dr. med. Lena Lünnemann – Dermatologin & Praxisinhaberin
Möchten Sie erfahren, wie HArmonyCa Ihre Hautstruktur und Gesichtskonturen natürlich auffrischen kann?
Starten Sie Ihre Behandlung mit einer fachärztlichen Beratung.
Lassen Sie sich von unserer Praxis für Dermatologie persönlich beraten. Nach einer präzisen Hautanalyse erstellen wir einen individuell auf Sie abgestimmten Behandlungsplan.
Die Kosten hängen vom verwendeten Material und dem Injektionsvolumen ab. Sie liegen im Schnitt zwischen 750 und 1390 CHF.
Die Behandlung mit dem Hybrid-Biostimulator HArmonyCa kostet in unserer Praxis in Zürich Seefeld 1200 CHF pro Behandlung.
Die Anzahl der Behandlungen hängt vom Präparat ab, mit dem behandelt wird:
Biostimulatoren sind in der Regel ab etwa 30 bis 35 Jahren sinnvoll. Entscheidend ist weniger das Alter auf dem Papier als der Zustand der Haut.
Da der körpereigene Kollagenabbau ab dem 25. Lebensjahr einsetzt, sind Behandlungen ab etwa 30 bis 35 Jahren präventiv und strukturerhaltend. Bei reiferer Haut (40+) dienen sie der Wiederherstellung und der Festigung abgesunkener Konturen.
Die Altersstufen im Überblick
Ab wann der Einstieg für Sie sinnvoll ist, beurteilen wir in einer ärztlichen Beratung anhand Ihrer Haut.
Die meisten Präparate (wie HArmonyCa oder Radiesse®) enthalten bereits das Lokalanästhetikum Lidocain, was die Injektion schmerzarm macht.
Zusätzlich tragen wir auf Wunsch vorab eine Betäubungscreme auf. Während der Behandlung spüren Sie meist nur ein leichtes Druckgefühl, empfindlichere Stellen können etwas deutlicher wahrnehmbar sein.
Nach der Behandlung lässt die Wirkung des Lokalanästhetikums nach einigen Stunden nach. Dann sind ein leichtes Spannungs- oder Druckgefühl sowie eine gewisse Berührungsempfindlichkeit im behandelten Areal möglich. Das klingt in der Regel innerhalb weniger Tage ab, starke Schmerzen sind nicht zu erwarten. Treten dennoch ungewöhnliche Beschwerden auf, melden Sie sich bitte bei uns.
Wie schnell sich ein Ergebnis zeigt und wie lange es anhält, hängt vom Präparat ab, denn der Kollagenaufbau braucht Zeit.
Weil das Ergebnis schrittweise entsteht, sollten Sie es erst nach einigen Monaten beurteilen. Wann eine Auffrischung sinnvoll ist, richtet sich nach Ihrem Hautbild und besprechen wir mit Ihnen persönlich.
Die Ausfallzeit ist bei Biostimulatoren in der Regel minimal und die meisten Patientinnen und Patienten sind direkt nach der Behandlung wieder gesellschaftsfähig. Spürbar ist meist nur der Bereich rund um die Einstiche.
Dabei erfolgt die Injektion in der Regel stumpf mittels Kanüle, was Gewebetraumen minimiert.
Die Behandlung lässt sich damit gut in den Alltag integrieren, Sie müssen sich dafür keinen Urlaub nehmen. Bei Fragen nach dem Eingriff sind wir jederzeit für Sie erreichbar.
Nicht geeignet ist die Behandlung bei:
Zurückhaltung ist zudem geboten bei Autoimmunerkrankungen, unter immunsuppressiver Therapie und bei blutverdünnenden Medikamenten. Ebenso ungeeignet sind die Tränenrinne und die direkte Augenpartie. Ob eine Behandlung für Sie infrage kommt, klären wir im Beratungsgespräch anhand Ihrer Krankengeschichte.
Standardreaktionen sind lokale Blutergüsse, Rötungen und leichte Schwellungen. Zu den seltenen Risiken gehören Infektionen, Asymmetrien oder die Bildung von Gewebeknötchen, s.g. Granulomen, wenn das Material zu oberflächlich oder ungleichmässig platziert wird.
Bei Dermawell in Zürich Seefeld führt Dr. med. Lena Lünnemann die Behandlung selbst durch, nach medizinischen Standards und mit einer Technik, die das Risiko für solche Komplikationen möglichst gering hält. Mögliche Nebenwirkungen und Risiken besprechen wir vor jeder Behandlung ausführlich mit Ihnen, sodass Sie Ihre Entscheidung gut informiert treffen können.
Im Beratungsgespräch klären wir ausserdem, ob die Behandlung für Sie überhaupt in Frage kommt. Liegt eine Kontraindikation vor, raten wir von der Behandlung ab und führen sie nicht durch. Gemeinsam suchen wir dann nach einer geeigneten Alternative, die zu Ihrer Haut und Ihren Zielen passt.
In der Schweiz fällt die Injektion von Biostimulatoren und Gewebefillern unter das Medizinalberufegesetz (MedBG)bzw. die kantonalen Heilmittelgesetze.
HArmonyCa ist ein Medizinprodukt, kein Arzneimittel. Für diese Produktgruppe gibt es in der Schweiz keine Zulassung durch Swissmedic, wie man sie von Medikamenten kennt. Stattdessen muss der Hersteller ein Konformitätsbewertungsverfahren durchlaufen: Das Produkt trägt eine CE-Kennzeichnung mit der Kennnummer der benannten Stelle und verfügt über ein gültiges EG-Zertifikat sowie eine EU-Konformitätserklärung. Erst damit darf es nach der schweizerischen Medizinprodukteverordnung (MepV) angewendet werden. Swissmedic und die kantonalen Behörden überwachen Markt und Anwendung. Wir beziehen HArmonyCa ausschliesslich über den offiziellen Vertriebsweg von Allergan Aesthetics.
Die drei etabliertesten Wirkstoffklassen basieren auf abbaubaren Polymeren bzw. Mineralien.
In der modernen dermatologischen Ästhetik kommen vor allem drei etablierte Wirkstoffklassen zum Einsatz, die sich in ihrer Struktur und Wirkweise unterscheiden:
PLLA (bekannt aus Präparaten wie Sculptra®) basiert auf synthetischen Polymer-Kristallen. Der Wirkstoff löst im Gewebe eine gezielte, subklinische Gewebereaktion aus, die die körpereigenen Fibroblasten nachhaltig zur Kollagensynthese anregt. PLLA sorgt für einen reinen, schrittweisen Gewebeaufbau von innen heraus – ganz ohne sofortiges Volumen.
CaHA (enthalten in Präparaten wie HArmonyCa™ oder Radiesse®) ist ein biokompatibles Mineral, das in einen Gel-Träger eingebettet ist. Es vereint zwei Effekte: Nach der Injektion bietet es einen sofortigen, moderaten Hebeeffekt und bildet gleichzeitig ein mikroskopisches Gerüst. An diesem Gerüst lagern sich Fibroblasten an, um langfristig neues Kollagen aufzubauen.
PCL (bekannt aus Ellansé®) verwendet glatte Mikrosphären, die ebenfalls in einem Hydrogel-Träger suspendiert sind. Durch die spezifische Kettenlänge des Polymers lässt sich die Wirkdauer präzise steuern, was eine besonders langanhaltende und kontinuierliche Stimulation der Fibroblasten ermöglicht.
Die drei Behandlungen unterscheiden sich darin, was sie im Gewebe bewirken: Volumen auffüllen, Haut befeuchten oder die Haut zum Aufbau von eigenem Kollagen anregen.
Kurz gesagt: Filler füllen auf, Skinbooster befeuchten, Biostimulatoren bauen auf. Hybrid-Präparate wie HArmonyCa verbinden den Soforteffekt eines Fillers mit dem Kollagenaufbau eines Biostimulators. Welche Behandlung für Sie die richtige ist, hängt von Ihrem Hautzustand und Ihrem Ziel ab. Wir beraten Sie gerne persönlich.
HArmonyCa fällt in die Kategorie der Hybrid-Biostimulatoren. Dabei kombiniert es die Eigenschaften beider Welten: das Sofortergebnis eines Hyaluron-Fillers mit der nachhaltigen Gewebestrukturierung eines Biostimulators.
Keines der beiden Präparate ist pauschal besser, denn sie verfolgen unterschiedliche Ansätze und wirken verschieden schnell. Welches zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Ziel und davon ab, wie rasch Sie ein sichtbares Ergebnis möchten.
HArmonyCa (Hyaluronsäure + Calciumhydroxylapatit)
Sculptra (Poly-L-Milchsäure, PLLA)
Wer eine sichtbare Kontur und ein Ergebnis ohne Wartezeit wünscht, ist mit HArmonyCa meist besser beraten. Wer Zeit mitbringt und die Haut grossflächig verbessern möchte, für den kann dagegen Sculptra sinnvoll sein. Welche Wahl in Ihrem Fall passt, klären wir gerne in einer persönlichen Beratung.
Beide Präparate setzen auf Calciumhydroxylapatit (CaHA) als Kollagenstimulator. Der Unterschied liegt darin, was zusätzlich in der Spritze steckt: bei HArmonyCa Hyaluronsäure, bei Radiesse ein Trägergel.
HArmonyCa (Hyaluronsäure + Calciumhydroxylapatit)
Radiesse (Calciumhydroxylapatit in Trägergel)
Wichtige Unterschiede im Vergleich
Für ein sofort sichtbares, weiches Ergebnis mit anschliessender Straffung kommt eher HArmonyCa in Frage. Bei deutlichem Konturverlust, der festeren Halt braucht, kann dagegen Radiesse die passendere Wahl sein. Welches Präparat Sie überzeugt, besprechen wir mit Ihnen persönlich.
Filler stellen zwar Volumen wieder her, regten aber die körpereigene Kollagenbildung nur in vernachlässigbarem Masse an. HArmonyCa bietet zusätzlich zur Hyaluronsäure das regenerierende Fundament durch Calciumhydroxylapatit.
Der wesentliche Unterschied liegt in den Inhaltsstoffen und in dem, was sie im Gewebe bewirken: Ein klassischer Filler füllt lediglich Volumen auf, HArmonyCa füllt auf und regt zusätzlich die Haut zum Aufbau von eigenem Kollagen an.
Klassischer Filler (reine Hyaluronsäure)
HArmonyCa (Hybrid-Filler)
Beide Präparate stammen von Allergan Aesthetics, verfolgen aber unterschiedliche Ziele.
Kurz gesagt: Juvéderm ersetzt Volumen, HArmonyCa ersetzt Volumen und baut zusätzlich Struktur auf. Welches Präparat sinnvoll ist, hängt davon ab, ob ein punktuelles Defizit ausgeglichen oder flächig Festigkeit aufgebaut werden soll.
Biostimulatoren (PLLA, CaHA, PCL, HArmonyCa) sind für die hauchdünne Haut der Tränenrinne und die direkte Periorbitalregion nicht geeignet und kontraindiziert. In diesem Bereich droht eine hohe Gefahr von Granulomen (Knötchenbildung), unregelmässigen Gewebeverdickungen und anhaltenden Schwellungen. Stattdessen bleiben für die Tränenrinne spezifisch ausgewiesene, weiche Hyaluronsäure-Filler die Methode der Wahl.
Nur teilweise: Reine Biostimulatoren lassen sich nicht aktiv auflösen, bei Hybrid-Präparaten wie HArmonyCa gilt das nur für den Hyaluron-Anteil.
Der Grund liegt in der unterschiedlichen Wirkweise:
Die Herstellungsprozesse (Synthese hochreiner Polymere/Mikrosphären) sowie der langanhaltende Gewebeaufbau erfordern hochwertige, patentierte Rohstoffe und ein hohes Anforderungsprofil an die ärztliche Injektionstechnik.
Ja, sehr gut. Während Botox die dynamische Muskelaktivität entspannt, baut der Biostimulator das Gewebefundament auf.
Die drei Behandlungen setzen an unterschiedlichen Stellen an und ergänzen sich deshalb:
Bei einer Kombination spielen vor allem drei Dinge eine Rolle:
Welche Kombination für Sie sinnvoll ist, legen wir gemeinsam im Beratungsgespräch fest.
Exzessiver Einsatz klassischer Hyaluronsäure führt zum sogenannten „Overfilled Syndrome“ (aufgeblähtes, unnatürliches Gesicht). Biostimulatoren bieten hier den Vorteil, dass sie die Haut verdichten, ohne aufgeschwemmt zu wirken.
Machen Sie den ersten Schritt zu gesunder Haut und vereinbaren Sie Ihren persönlichen Termin.
auf alle ärztlichen Selbstzahler-Leistungen
Wir freuen uns, Sie in unserer neuen Praxis begrüssen zu dürfen.
Zur Eröffnung unserer Praxis erhalten Sie 20% auf alle Selbstzahler-Leistungen bei Terminen bis zum 31. Oktober 2026.
* Der Rabatt gilt ausschliesslich auf die ärztliche Eigenleistung bei Selbstzahler-Behandlungen. Ausgenommen sind Medikamente, Materialkosten und Kosmetika. Der Termin muss bis zum 31. Oktober 2026 wahrgenommen werden.